Monte-Carlo-Analyse

Die Monte-Carlo-Analyse ist eine Methode der quantitativen Risikoanalyse für Risiken, die im Prozeß der qualitativen Risikoanalyse als potentiell und substantiell auf die konkurrierenden Anforderungen des Projektes einwirkend vorrangig wurden. Der Prozeß der quantitativen Risikoanalyse untersucht im Projektmanagement die Auswirkungen dieser Risikoereignisse und weist den Risiken eine numerische Einstufung zu. Er bietet gleichzeitig einen quantitativen Ansatz zur Entscheidungsfindung in unsicheren Situationen. Was ist, wenn? Szenarien müssen im Projektmanagement immer eine Rolle spielen und werden im Terminplanmodell festgehalten, um berechnet zu werden. Hier geht es beispielsweise um die verspätete Lieferung einer Hauptkomponente, die Überschreitung der Dauer von spezifischen Fachleistungen oder externe Faktoren wie ein Streik oder ein Börsenkrach. Durch das Durchspielen der Szenarien wird die Durchführbarkeit in Projektterminplänen geprüft, um die Auswirkungen unerwarteter Situationen zu bewältigen oder zu mildern. Simulation bedeutet die Berechnung mehrfacher Projektdauern mit unterschiedlicher Reihung von Annahmen. Hierbei ist im Projektmanagement die gebräuchlichste Methode die Monte Carlo Analyse, bei der die Verteilung möglicher Ereignisse für das gesamte Projekt berechnet wird.

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Stefan 5. Januar 2011 um 01:42 Uhr

Im Text sind mind. zwei Sätze unvollständig:

„Szenarien müssen im Projektmanagement immer eine Rolle spielen und werden Terminplanmodell festgehalten“ und
„Durch das Durchspielen der Szenarien wird die Durchführbarkeit eines Projektterminpläne zu erstellen (…)“

Tom 11. Januar 2011 um 18:44 Uhr

Danke für den Hinweis, ich habs überarbeitet!