Organigramm

Transparenz ist das A und O im Projektmanagement. Je mehr Personen bzw. Teams oder Abteilungen an einem Planungsprozess oder einer Konzeption beteiligt sind, desto notwendiger ist eine jederzeit mögliche Darstellung der Entscheidungsstrukturen und Handlunskompetenzen. Sonst kommt es schnell zu einem Zustand, in dem “die linke Hand nicht weiss, was die rechte tut.”

Mindestens ebenso gross ist der Stellenwert der Transparenz auch aus Gründen der Oeffentlichkeitsarbeit: Der wirksamste Weg, schlechte Presse zu verhindern, ist Transparenz und eine klare und nachvollziehbare Gesamtdarstellung nach aussen durch das Projektmanagement.

Als sehr nützliches Tool zur Gesamtdarstellung – dies gilt für Unternehmen als Ganzes ebenso wie für einzelne Projekte – nach aussen und nach innen und damit zur Koordinierung der Zusammenarbeit hat sich die Methode des Organigramms erwiesen: Es bescheibt in sehr anschaulicher und greifbarer Form, wie komplexe Prozesse der Planung, Strukturierung und Koordination in der Praxis ablaufen.

Ein Organigramm visualisiert erstens das Ziel , auf das gemeinsam hingearbeitet wird, zweitens die an diesem Prozess beteiligten Institutionen bzw. Personen und drittens ihre spezifische Vernetzung untereinander. Ein gutes Organigramm beschreibt zudem die Verteilung von Entscheidungs- und Handlungskompetenzen und fachlichen Zuständigkeiten.

Organigramme schaffen Sicherheit. Sie ermöglichen Transparenz nach innen, die eine wesentliche Voraussetzung für eine Optimierung der Zusammenarbeit ist. Erst wenn ich weiss, welche Rolle genau meine Abteilung bzw. meine Person innerhalb eines Projekts oder eines Unternehmens spielt, bin ich in der Lage, effektiv und nachhaltig für das gemeinsame Ziel zu arbeiten. Zudem ist das Organigramm für das Projektmanagement wichtig, um zum Beispiel bei Presseanfragen schnell und zuverlässig Informationen über den Aufbau und die Arbeitsweise bieten zu können.