Risikoregister

Der Projektmanagementplan sieht u.a. Komponenten der Risikoidentifikation wie das Risikoregister vor. Die Erstellung des Risikoregisters beginnt im Prozess der Risikoidentifikation mit Informationen und wird anschließend für andere Prozesse des Projektmanagements und des Projektrisikomanagements verfügbar. Es sollte die Ergebnisse der anderen Risikomanagementprozesse enthalten, sobald diese durchgeführt werden. So gibt es eine Liste identifizierter Risiken. Hier werden die identifizierten Risiken beschrieben, einschließlich der Grundursachen und unsicheren Projektannahmen. Risiken können beinahe jedes Thema abdecken; hier ein paar Beispiele: Einige große Elemente mit langer Vorlaufzeit befinden sich auf einem kritischen Weg. Es könnte das Risiko bestehen, dass die Lieferung durch Streiks bei der Bahn verzögert wird und folglich auch den Abschluss der Konstruktionsphase. Ein weiteres Beispiel ist ein Projektmanagementplan, der eine Belegschaftsgröße von zehn annimmt, wobei jedoch aufgrund einer sich schnell entwickelnden wirtschaftlichen Krise plötzlich nur sechs Einsatzmittel zur Verfügung stehen. Der Mangel an Einsatzmitteln könnte die für den Abschluß der Arbeit benötigte Zeit negativ beeinflussen und die Vorgänge würden sich verspäten. Desweiteren enthält das Risikoregister eine Liste der möglichen Bewältigungsmaßnahmen, eine Aufstellung von Grundursachen am besten schon mit einer Analyse oder Simulation.

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