Rollierende Planung

Um ein Projekt erfolgreich auszuführen, ist es für das Projektmanagement wichtig, Fehler zu vermeiden. Zu den Fehlern, die vom Projektmanagement gemacht werden können, zählen neben unklarer Zielsetzung und fehlendem Risiko-Management auch fehlgeschlagene Aufwandseinschätzungen und strikte Projektplanung. Unternehmen, deren Projektmanagement stur nach dem Schema: Plan – Realisierung – Projektschluss“ vorgeht, haben in vielen Fällen mit einem Scheitern des Projektes zu rechnen. Eine Möglichkeit für das Projektmanagement das zu vermeiden, ist es, rollierend zu planen.
Das bedeutet, dass Planänderungen in jeder Projektphase möglich sein sollten und damit auf veränderte Gegebenheiten der Realität reagiert werden kann.

Die rollierende Planung ist eine Planungsform, die periodenartig angelegt ist und eine bereits erfolgte Planung anhand neuer Daten und Prognoseverfahren aktualisiert und detailliert überarbeitet. Die Detailplanung der nahen Zukunft wird noch fertiggestellt, wärend das Projekt läuft. Aktivitäten, die in der nahen Zukunft liegen werden bei der rollierenden Planung genauer und intensiver geplant, als Perioden, die erst später umgesetzt werden.

Sie berücksichtigt also in Perioden der nahen Zukunft Ereignisse dynamisch und führt eine vorhandene Vorstrukturierung des Grobplanes genauer aus. Dadurch wird für das Projektmanagement die erforderliche Zeitplanung deutlicher und z.B. der Personalaufwand geringer und die Planungsunsicherheit sinkt.
Spätere Projektperioden, die statisch und auf hoher Ebene vorgeplant wurden, werden ersteinmal nicht verändert.

Für das Projektmanagement, kann die Verwendung der Methode der rollierenden Planung dann ein Nachteil sein, wenn die ständigen Planänderungen von Seiten der Mitarbeiter nicht mehr akzeptiert werden und Ablaufschwierigkeiten entstehen.

Das kann bis hin zu Terminverschiebungen führen, weshalb sich das Projektmanagement im Vorfeld klar sein sollte, ob es mit der Akzeptanz der Mitarbeiter rechnen kann.