Software

Die Aufgabe eines Projektmanagementteams besteht darin, Planung, Durchführung sowie Kontrolle grosser, einmaliger, interdisziplinär und zeitlich begrenzter Vorhaben, wie etwa den Bau einer Brücke oder die Entwicklung eines neuen Produktes, durchzuführen. Dazu ist es sowohl sinnvoll als auch zwingend notwendig, dass alle Mitglieder des Teams mit einer einheitlichen Projektmanagementsoftware arbeiten, um jederzeit einen gemeinsamen Zugriff auf Daten und Anwendungen des Projektes zu ermöglichen.

Da in den letzten Jahren die Bedeutung von Projekten für privatwirtschaftliche wie staatliche Unternehmen gleichermassen enorm zugenommen hat, wurden von nahezu allen grossen Softwareherstellern spezielle Projektmanagementsoftwares entwickelt, die exakt auf die Bedürfnisse und Anforderungen des Projektmanagements zugeschnitten sind.

Neben Standardanwendungen, die etwa die Interaktion der einzelnen Mitarbeiter innerhalb des Projektmanagementteams beziehungsweise sogar die Zusammenarbeit mehrerer an dem Vorhaben beteiligter Unternehmen ermöglichen, liegt die besondere Stärke einer Projektmanagementsoftware vor allem darin, dass damit der gesamte Lebenszyklus eines Projektes – angefangen von ersten Planstudien inklusive einer integrierten Abschätzung der Risiken bis hin zum nachgelagerten Endcontrolling – abgebildet, bearbeitet und dauerhaft gespeichert werden kann.

Ohne ein solch effizientes Softwaretool, mit dessen Hilfe übrigens ebenfalls Terminplanungen, Erfolgs- und Fortschrittskontrollen zu den festgelegten Meilensteinen eines Projekts, das Konfigurationsmanagement sowie letztendlich auch die gesamte Dokumentation von Qualitätsmanagement-relevanten Aufzeichnungen oder Unterlagen schnell, ganzheitlich, sicher und einheitlich bewältigt werden können, wäre ein Projektmanagement grosser, komplexer Vorhaben in der heutigen Industrie überhaupt nicht mehr vorstellbar.

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parameta Projekberatung & Projektmanagement 24. September 2008 um 09:14 Uhr

Heutzutage sind die Softwarefunktionalitäten wesentlich komplexer als das, was an
methodischem Wissen bei den Anwendern vorhanden ist. Typische Projekt- und Portfolio-Management-Lösungen bieten mehr Features an, als sie in den Unternehmen jemals genutzt werden können. Lösungen, die den User einbinden und ihn Zusammenhänge einfacher erkennen lassen, fehlen.

Daher muss bereits bei der Entwicklung, Planung und Einführung von Software der Mensch in den Mittelpunkt rücken. Dabei sind zwei wesentliche Punkte zu berücksichtigen:

Die Anwender erwarten Bedienerfreundlichkeit und Einfachheit von PM-Softwareprodukten. Leider entwickelt sich der Trend in die entgegengesetzte Richtung: Die gängigen Lösungen sind wegen ihrer
Funktionsvielfalt unübersichtlich und immer komplizierter zu bedienen. Solche Systeme zu kaufen, aber in ihrem Funktionsumfang nur rudimentär zu nutzen, sind vergebene Chancen und Fehlinvestitionen von Geldern.

Auch die Art der PM-Software-Einführung verdient besondere Aufmerksamkeit. Die meisten PM-Tool-Schulungen erläutern jede technische Finesse und einzelne Knöpfe, der Zusammenhang und das methodische Fundament kommen dabei oft zu kurz. Jedoch entscheidet gerade der erste Kontakt zwischen Anwender und Technik, genau wie im zwischenmenschlichen Bereich.

Aus diesen Gründen sollte man sich vor der Einführung einer PM-Software-Lösung Gedanken über die Funktionalitäten machen.

Das herstellerunabhängige parameta Projektberatung & Projektmanagement Unternehmen erarbeitet gemeinsam mit dem Kunden eine Anforderungsdefinition anhand einer standardisierten, umfangreichen Liste mit allen am Markt befindlichen Softwarelösungen. Dadurch erhalten zukünftige Nutzer eine hohe Transparenz des technisch möglich und zusätzlich kann ein Abgleich mit dem tatsächlichen Bedarf und den eigenen Wünschen stattfinden. So kann zielgerichtet und individuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für PM-Software ermittelt werden.