Wissensgebiet
Wissensgebiete nehmen innerhalb eines Projektes breiten Raum ein. Die aktuelle Projektmanagement-Literatur identifiziert bislang neun Wissensgebiete. Die Wissensgebiete werden anhand ihrer Teilprozesse beschrieben. Per Definition versteht man darunter einen abgegrenzten Bereich, der durch seine Wissensanforderungen bestimmt ist und anhand seiner Komponentenprozesse, Praktiken, Eingangswerte, Ausgangswerte, Werkzeuge und Methoden beschrieben, identifiziert, vereinheitlicht und koordiniert wird. Die Ein- und Ausgangswerte sind Dokumente (z. B. eine Beschreibung von Inhalt und Umfang) oder dokumentierbare Elemente (z. B. Abhängigkeitsbeziehungen zwischen Vorgängen). Werkzeuge und Verfahren sind die Mechanismen, die auf die Eingangswerte angewendet werden, um Ausgangswerte zu generieren. Zu den neun Gebieten gehören: Integrationsmanagement, Qualitätsmanagement, Terminmanagement, Kostenmanagement, Risikomanagement, Vertrags-/Beschaffungsmanagement, Personalmanagement, Projektmanagement und außerdem das Kommunikationsmanagement. Zudem gehören auch Aspekte von statistische Stichprobenverfahren zum Bereich eines Wissensgebiets; denn in einigen Anwendungsbereichen ist es notwendig, dass das Projektmanagementteam eine Vielzahl unterschiedlicher Stichprobenverfahren kennt.
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