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	<title>Kommentare zu: PM-Standards als Allheilmittel</title>
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	<description>Projektmanagement verständlich erläutert</description>
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		<title>Von: Tom</title>
		<link>http://projektmanagement-definitionen.de/pm-standards-als-allheilmittel/comment-page-1/#comment-2695</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 19:31:55 +0000</pubDate>
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		<description>Welch Faux-Pas, sorry, habs gleich ge&auml;ndert!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Welch Faux-Pas, sorry, habs gleich ge&auml;ndert!</p>
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		<title>Von: Stefan Hagen</title>
		<link>http://projektmanagement-definitionen.de/pm-standards-als-allheilmittel/comment-page-1/#comment-2694</link>
		<dc:creator>Stefan Hagen</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 19:26:44 +0000</pubDate>
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		<description>Nur ein Detail am Rande: Ich hei&szlig;e mit Vornamen nicht Hagen sondern Stefan (und mit Nachnamen Hagen ;-).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nur ein Detail am Rande: Ich hei&szlig;e mit Vornamen nicht Hagen sondern Stefan (und mit Nachnamen Hagen <img src='http://projektmanagement-definitionen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<title>Von: Tom</title>
		<link>http://projektmanagement-definitionen.de/pm-standards-als-allheilmittel/comment-page-1/#comment-2692</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 18:36:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://projektmanagement-definitionen.de/?p=2954#comment-2692</guid>
		<description>Lieber Stefan,

Du hast nat&uuml;rlich Recht, dass, auch wenn es heute wie eine Utopie scheint, dies kein Grund sein kann, nicht trotzdem zu versuchen, den Rest der Welt f&uuml;r das Projektmanagement zu evangelisieren. Ich selber habe mir zu oft eine blutige Nase geholt bei den Versuchen, Projektmanagement &quot;offiziell&quot; einzuf&uuml;hren, und musste dann eben doch die mir als PMP lieb gewordenen Ans&auml;tze zu fahren, ohne sie als &quot;Projektmanagement&quot; zu &quot;verkaufen&quot;. Und das liegt nicht daran, dass der betriebswirtschaftliche Nutzen erfolgreichen Projektmanagements nicht angekommen w&auml;re: Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach :-)

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass es &lt;strong&gt;vor allem&lt;/strong&gt; der Projektmanager ist, der ein Projekt zum Erfolg f&uuml;hren kann. Denn auch wer die besten Methoden erlernt hat, kann sie nicht unbedingt anwenden. Umgekehrt habe ich Projektmanager kennen und sch&auml;tzen gelernt, die noch nie ein Projektmanagement-Seminar besucht oder ein Projektmanagement-Buch gelesen haben und dennoch auch &uuml;belst gef&auml;hrdete Projekte ins Ziel gefahren haben. Fairerweise muss ich sagen, dass sie viele der richtigen Methoden angewandt haben, allein aus gesundem Menschenverstand.

Ja, das ist anekdotische Evidenz. Und es ist k&auml;tzerisch. Ich glaube auch, dass Dein Ansatz der richtige Ansatz ist, Stefan. Aber ich habe den Eindruck, dass die Realit&auml;t um mich herum (noch!!!) anders funktioniert.

Beste Gr&uuml;&szlig;e von der Elbe,

Tom</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Stefan,</p>
<p>Du hast nat&uuml;rlich Recht, dass, auch wenn es heute wie eine Utopie scheint, dies kein Grund sein kann, nicht trotzdem zu versuchen, den Rest der Welt f&uuml;r das Projektmanagement zu evangelisieren. Ich selber habe mir zu oft eine blutige Nase geholt bei den Versuchen, Projektmanagement &#8220;offiziell&#8221; einzuf&uuml;hren, und musste dann eben doch die mir als PMP lieb gewordenen Ans&auml;tze zu fahren, ohne sie als &#8220;Projektmanagement&#8221; zu &#8220;verkaufen&#8221;. Und das liegt nicht daran, dass der betriebswirtschaftliche Nutzen erfolgreichen Projektmanagements nicht angekommen w&auml;re: Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach <img src='http://projektmanagement-definitionen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich bleibe bei meiner Meinung, dass es <strong>vor allem</strong> der Projektmanager ist, der ein Projekt zum Erfolg f&uuml;hren kann. Denn auch wer die besten Methoden erlernt hat, kann sie nicht unbedingt anwenden. Umgekehrt habe ich Projektmanager kennen und sch&auml;tzen gelernt, die noch nie ein Projektmanagement-Seminar besucht oder ein Projektmanagement-Buch gelesen haben und dennoch auch &uuml;belst gef&auml;hrdete Projekte ins Ziel gefahren haben. Fairerweise muss ich sagen, dass sie viele der richtigen Methoden angewandt haben, allein aus gesundem Menschenverstand.</p>
<p>Ja, das ist anekdotische Evidenz. Und es ist k&auml;tzerisch. Ich glaube auch, dass Dein Ansatz der richtige Ansatz ist, Stefan. Aber ich habe den Eindruck, dass die Realit&auml;t um mich herum (noch!!!) anders funktioniert.</p>
<p>Beste Gr&uuml;&szlig;e von der Elbe,</p>
<p>Tom</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://projektmanagement-definitionen.de/pm-standards-als-allheilmittel/comment-page-1/#comment-2689</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 06:05:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://projektmanagement-definitionen.de/?p=2954#comment-2689</guid>
		<description>Hallo Tom,

ein interessanter Beitrag sowie eine interessante Diskussion, die Du da gerade anst&ouml;&szlig;t. Ich bin der Meinung, dass PM Standards anerkannte Anforderungslisten bez&uuml;glich &quot;guter&quot; PM Prozesse sind. Das ist viel. Aber eben auch nicht mehr. Manchmal findet man auch noch Hinweise auf Methoden, Best Practices, etc. Diese sind in der Regel aber schon au&szlig;erhalb des Standards angesiedelt.

Das vorangegangene gesagt, finde ich es also gut, wenn es Standards gibt. Genauso wie es im Software Engineering Reifegradmodelle wie CMMI oder (automotive) SPICE gibt. Auch das sind Anforderungslisten f&uuml;r gute Prozesse. Wie die Anforderungen nun umgesetzt werde ist dann aber wiederum die Sache der Organisationen.

Au&szlig;erdem verweise ich gerne auf den http://tinyurl.com/Projekt-Atlas und dessen Aussage oben links und rechts, dass die &quot;hard-facts&quot; &uuml;ber Projektmanagement nur 44% des Ganzen ausmachen. Mehr als die H&auml;lfte eines guten Projektmanagers betreffen aber die &quot;weichen&quot; Faktoren. Und hier ist in einem hohen Ma&szlig;e der einzelne Projektleiter sowie die Unternehmenskultur gefragt. /Wie/ diese mit dem Thema Projekte umgehen und die Anforderungen der Standards umsetzen, hat meines Erachtens einen erheblichen Einfluss auf die G&uuml;te von Projekten.

In sofern stimme ich teilweise Hagen teilweise zu. Blo&szlig; weil es Standards gibt und die blo&szlig;e Beachtung dieser Anforderungen sagt noch nichts &uuml;ber die G&uuml;te von Projektmanagement aus.

Aber - um in der Terminologie von SPICE (hier: ISO 15504-2) zu reden. 

Die Anwendung von Standards ist _ein_ Indikator, ein objektiver Nachweis, dass gesetzte Ziele (gutes PM) erreicht werden. Sicherlich gilt aber auch, dass es noch viele weitere Indikatoren gibt, die gezeigt werden m&uuml;ssen bevor man von gutem PM sprechen kann.

Gr&uuml;&szlig;e,
Thomas

--
http://tinyurl.com/Thomas-bei-Xing</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tom,</p>
<p>ein interessanter Beitrag sowie eine interessante Diskussion, die Du da gerade anst&ouml;&szlig;t. Ich bin der Meinung, dass PM Standards anerkannte Anforderungslisten bez&uuml;glich &#8220;guter&#8221; PM Prozesse sind. Das ist viel. Aber eben auch nicht mehr. Manchmal findet man auch noch Hinweise auf Methoden, Best Practices, etc. Diese sind in der Regel aber schon au&szlig;erhalb des Standards angesiedelt.</p>
<p>Das vorangegangene gesagt, finde ich es also gut, wenn es Standards gibt. Genauso wie es im Software Engineering Reifegradmodelle wie CMMI oder (automotive) SPICE gibt. Auch das sind Anforderungslisten f&uuml;r gute Prozesse. Wie die Anforderungen nun umgesetzt werde ist dann aber wiederum die Sache der Organisationen.</p>
<p>Au&szlig;erdem verweise ich gerne auf den <a href="http://tinyurl.com/Projekt-Atlas" rel="nofollow">http://tinyurl.com/Projekt-Atlas</a> und dessen Aussage oben links und rechts, dass die &#8220;hard-facts&#8221; &uuml;ber Projektmanagement nur 44% des Ganzen ausmachen. Mehr als die H&auml;lfte eines guten Projektmanagers betreffen aber die &#8220;weichen&#8221; Faktoren. Und hier ist in einem hohen Ma&szlig;e der einzelne Projektleiter sowie die Unternehmenskultur gefragt. /Wie/ diese mit dem Thema Projekte umgehen und die Anforderungen der Standards umsetzen, hat meines Erachtens einen erheblichen Einfluss auf die G&uuml;te von Projekten.</p>
<p>In sofern stimme ich teilweise Hagen teilweise zu. Blo&szlig; weil es Standards gibt und die blo&szlig;e Beachtung dieser Anforderungen sagt noch nichts &uuml;ber die G&uuml;te von Projektmanagement aus.</p>
<p>Aber &#8211; um in der Terminologie von SPICE (hier: ISO 15504-2) zu reden. </p>
<p>Die Anwendung von Standards ist _ein_ Indikator, ein objektiver Nachweis, dass gesetzte Ziele (gutes PM) erreicht werden. Sicherlich gilt aber auch, dass es noch viele weitere Indikatoren gibt, die gezeigt werden m&uuml;ssen bevor man von gutem PM sprechen kann.</p>
<p>Gr&uuml;&szlig;e,<br />
Thomas</p>
<p>&#8211;<br />
<a href="http://tinyurl.com/Thomas-bei-Xing" rel="nofollow">http://tinyurl.com/Thomas-bei-Xing</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Stefan Hagen</title>
		<link>http://projektmanagement-definitionen.de/pm-standards-als-allheilmittel/comment-page-1/#comment-2688</link>
		<dc:creator>Stefan Hagen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 19:26:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://projektmanagement-definitionen.de/?p=2954#comment-2688</guid>
		<description>Hallo Tom,

erst mal danke, dass Du meinen Blogpost aufgegriffen hast.

Wir sind uns einig, dass die Anwendung eines systematischen Projektmanagements (PM Standard, PM Methodik, PM Vorgehensmodell) in der Regel mit Vorteilen verbunden ist. Allerdings nur dann, wenn die Standards nicht zu B&uuml;rokratismus f&uuml;hren.

Nun zu Deiner Meinung, dass ein ganzheitliches PM System, wie ich es in meinem Beitrag versucht habe zu skizzieren, in den meisten Unternehmen Utopie ist. Du hast sicher recht, dass in vielen Unternehmen die Rahmenbedingungen f&uuml;r effektives und erfolgreiches Projektmanagement noch denkbar schlecht sind. Aber ist das Grund genug, davon auszugehen, dass es auch zuk&uuml;nftig so sein muss? Ich denke nicht.

Ich versuche tagt&auml;glich Unternehmer und Manager davon zu &uuml;berzeugen, dass die Optimierung der Rahmenbedingungen f&uuml;r Projektmanagement eine wirklich sinnvolle und gute Investition ist. Schlussendlich soll das in einer verbesserten Projektkultur resultieren. Das muss das Ziel sein, und dieses Ziel macht (betriebswirtschaftlich) Sinn.

Projektmanagement au&szlig;erhalb der Idealbedingungen: Grunds&auml;tzlich stimme ich mit Dir &uuml;berein, dass der Projektmanager einen wesentlichen Beitrag zum Projekterfolg leisten kann. Dass er/sie aber &quot;vor allem&quot; dazu beitr&auml;gt, glaube ich nicht. Mehr noch: Ich bin davon &uuml;berzeugt, dass genau diese Sichtweise grundlegend falsch ist und einem veralteten Bild von Managern und F&uuml;hrungskr&auml;ften entspricht. (In den letzten Wochen wurde genau zu diesem Thema intensivst diskutiert.)

Ich bleibe dabei: Wenn wir Projektmanagement in Organisationen nachhaltig erfolgreich gestalten m&ouml;chten, m&uuml;ssen wir das gesamte PM System optimieren. &quot;Nur&quot; gute Projektmanager/innen zu haben, reicht nicht aus.

Viele Gr&uuml;&szlig;e aus dem S&uuml;den,

Stefan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tom,</p>
<p>erst mal danke, dass Du meinen Blogpost aufgegriffen hast.</p>
<p>Wir sind uns einig, dass die Anwendung eines systematischen Projektmanagements (PM Standard, PM Methodik, PM Vorgehensmodell) in der Regel mit Vorteilen verbunden ist. Allerdings nur dann, wenn die Standards nicht zu B&uuml;rokratismus f&uuml;hren.</p>
<p>Nun zu Deiner Meinung, dass ein ganzheitliches PM System, wie ich es in meinem Beitrag versucht habe zu skizzieren, in den meisten Unternehmen Utopie ist. Du hast sicher recht, dass in vielen Unternehmen die Rahmenbedingungen f&uuml;r effektives und erfolgreiches Projektmanagement noch denkbar schlecht sind. Aber ist das Grund genug, davon auszugehen, dass es auch zuk&uuml;nftig so sein muss? Ich denke nicht.</p>
<p>Ich versuche tagt&auml;glich Unternehmer und Manager davon zu &uuml;berzeugen, dass die Optimierung der Rahmenbedingungen f&uuml;r Projektmanagement eine wirklich sinnvolle und gute Investition ist. Schlussendlich soll das in einer verbesserten Projektkultur resultieren. Das muss das Ziel sein, und dieses Ziel macht (betriebswirtschaftlich) Sinn.</p>
<p>Projektmanagement au&szlig;erhalb der Idealbedingungen: Grunds&auml;tzlich stimme ich mit Dir &uuml;berein, dass der Projektmanager einen wesentlichen Beitrag zum Projekterfolg leisten kann. Dass er/sie aber &#8220;vor allem&#8221; dazu beitr&auml;gt, glaube ich nicht. Mehr noch: Ich bin davon &uuml;berzeugt, dass genau diese Sichtweise grundlegend falsch ist und einem veralteten Bild von Managern und F&uuml;hrungskr&auml;ften entspricht. (In den letzten Wochen wurde genau zu diesem Thema intensivst diskutiert.)</p>
<p>Ich bleibe dabei: Wenn wir Projektmanagement in Organisationen nachhaltig erfolgreich gestalten m&ouml;chten, m&uuml;ssen wir das gesamte PM System optimieren. &#8220;Nur&#8221; gute Projektmanager/innen zu haben, reicht nicht aus.</p>
<p>Viele Gr&uuml;&szlig;e aus dem S&uuml;den,</p>
<p>Stefan</p>
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