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	<title>Comments on: Scrum: Die n&#228;chste Generation des Projektmanagements?</title>
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	<description>Projektmanagement verständlich erläutert</description>
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		<title>By: Agiles Projektmanagement mit Scrum &#171; comSysto.com</title>
		<link>http://projektmanagement-definitionen.de/scrum-naechste-generation-projektmanagements/comment-page-1/#comment-4349</link>
		<dc:creator>Agiles Projektmanagement mit Scrum &#171; comSysto.com</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 15:46:44 +0000</pubDate>
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		<description>[...] http://de.wikipedia.org/wiki/Vorgehensmodell_zur_Softwareentwicklung http://projektmanagement-definitionen.de/scrum-naechste-generation-projektmanagements/ http://de.wikipedia.org/wiki/Extreme_Programming http://de.wikipedia.org/wiki/Spiralmodell Possibly [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorgehensmodell_zur_Softwareentwicklung" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Vorgehensmodell_zur_Softwareentwicklung</a> <a href="http://projektmanagement-definitionen.de/scrum-naechste-generation-projektmanagements/" rel="nofollow">http://projektmanagement-definitionen.de/scrum-naechste-generation-projektmanagements/</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Extreme_Programming" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Extreme_Programming</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spiralmodell" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Spiralmodell</a> Possibly [...]</p>
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	<item>
		<title>By: surfguard</title>
		<link>http://projektmanagement-definitionen.de/scrum-naechste-generation-projektmanagements/comment-page-1/#comment-2545</link>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 13:21:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.projektmanagement-definitionen.de/?p=442#comment-2545</guid>
		<description>Die Fragen, die du stellst, sind die geradezu klassischen, die Scrum-Propaganden wie mir immer gestellt werden. Aber im einzelnen.

&quot;L&auml;ge man v&ouml;llig falsch mit der Aussage, dass Scrum nur bei Teams mit erfahrenen Entwicklern belastbare Zeitabsch&auml;tzungen erlaubt?&quot;
Nein. Und man l&auml;ge nicht v&ouml;llig falsch mit der Aussage, dass jedes beliebige Projektvorgehen nur bei Teams mit erfahrenen Entwicklern belastbare Zeitaussagen erlaubt. Jeder Mensch kann nur aufgrund von Erfahrung sch&auml;tzen. Wenn er die nicht hat, wird seine Sch&auml;tzung schlechter, in Scrum wie im Wasserfall. Einziger Unterschied: Scrum erm&ouml;glicht es, schneller zu lernen, n&auml;mlich &uuml;ber Iterationen hinweg, manchmal sogar schon &uuml;ber Tage, aber nicht erst &uuml;ber ganze Projekte.

&quot;In dem klassischen Projektmanagement-Modell erstellt man zun&auml;chst die Work Breakdown-Structure, wo man das Projekt aufteilt in kleine Einheiten, die ein einzelner Entwickler in einem &uuml;berschaubaren Zeitrahmen bew&auml;ltigen kann. Wie lange er daf&uuml;r braucht, sch&auml;tzt der Entwickler selber und muss sich daher zun&auml;chst damit auseinandersetzen, was er genau tun muss, um das Ziel zu erreichen.&quot;
Das ist in Scrum fast exakt genauso. Zwei Unterschiede: Es gibt keine Work-Breakdown-Structure, die in Scrum durch das Product Backlog und das Scrum Board ersetzt wird. Und ToDos werden nicht f&uuml;r das ganze Projekt vorab erstellt, sondern nur f&uuml;r die anstehende Iteration, und ihre Zuordnung zu Personen wird erst endg&uuml;ltig festgelegt, wenn die Aufgabe konkret ansteht.

&quot;In Deiner Aussage wird anhand der Ergebnisse einer Iteration auf die L&auml;nge folgender Iterationen geschlossen...&quot;
Die Iteration ist eine Feedbackschleife. Das hei&szlig;t sie ersetzt nicht die Sch&auml;tzung, sondern sie erm&ouml;glicht ihre Optimierung w&auml;hrend der Projektlaufzeit. Sch&auml;tzungen gibt es also auch Scrum.

&quot;...aber wer wei&szlig; denn, ob sich in einer Iteration ein Feature befindet, das vielleicht doch sehr viel aufw&auml;ndiger ist?&quot;
Wenn du meinst, dass sich ein Feature w&auml;hrend der Iteration aufw&auml;ndiger herausstellt als gedacht: Das kann passieren, aber das kann auch im Wasserfall passieren.
Wenn du irgendwie den Eindruck hast, in Scrum w&uuml;rden nicht alle Features vorab gesch&auml;tzt: Dieser Eindruck ist falsch. Selbstverst&auml;ndlich m&uuml;ssen alle Eintr&auml;ge des Product Backlogs gesch&auml;tzt sein, typischerweise in Punkten, um mindestens ihre relative Gr&ouml;&szlig;e zu kennen. Es wird ja nicht immer die gleiche Zahl von Features in eine Iteration gepackt, sondern die gleiche Zahl von Punkten (bspw. Story Points).

&quot;mich st&ouml;rt ist allein die Aussage, dass das alles neu sei...&quot;
Das sagt kein ernstzunehmender Scrumverteidiger. Aber Scrum folgt v&ouml;llig anderen Paradigmen als Wasserfall, sprich, es r&uuml;ckt ganz andere Kompetenzen und Verpflichtungnen in den Vordergrund.

&quot;denn viele Punkte in Scrum sollten auch bei anderen Modellen l&auml;ngst befolgt werden...&quot;
&#039;Sollten&#039; ist richtig. Dass sie es aber oft nicht werden, das liegt eben daran, dass andere Methoden diese Punkte nicht fordern, sondern dass der PM sie noch daneben stellen muss.

&quot;...sei es die Kundeneinbindung...&quot;
Ein zentraler Punkt! Zweiw&ouml;chentliche Abnahmen vorf&uuml;hrbarer Produktteile sind einfach ein unschlagbares Werkzeug zur Kundeneinbindung. Wie viel Konzeptpr&auml;sentationen habe ich im Leben gemacht und entweder gelangweilte Gesichter oder oberschlaue Bemerkungen geh&ouml;rt, mit denen ein goldenes Schleifchen um ein hinreichend konzipiertes Feature gebunden werden sollte? Sowas passiert in einer Sprint-Demo mit einem &quot;potentially shippable product&quot; einfach nicht. 

&quot;die freie Wahl des Entwicklungsansatzes&quot;
Das ist nun tats&auml;chlich kein besonderer Punkt der Scrum-Philosophie. Allerdings w&uuml;rde es schwierig werden, in einem Wasserfall-Projekt Extreme Programming einzusetzen.

&quot;aber auch der Launch einer Minimal-Version und darauf aufbauende Releases.&quot;
Da widerspreche ich wie bei der Kundeneinbindung. Der Kunde versucht im Wasserfall immer, in der Konzeptphase soviel Leistung wie m&ouml;glich in eine Minimalversion zu dr&uuml;cken. Wenn du aber nach zwei Monaten die vierte funktionierende Produktversion hast (nat&uuml;rlich nciht mit allen Features), und dem Kunden klarmachst, dass er diese Version binnen sehr kurzer Zeit in Betrieb nehmen k&ouml;nnte, dann f&auml;llt ihm eine positive Antwort einfach viel leichter.

Und ganz zum Schluss auch noch dein letzter Punkt: &quot;So gesehen habe ich auch schon Scrum genutzt, nur dass der Durchlauf des Wasserfall-Modells eine Iteration war.&quot; 
Ich gehe davon aus, dass dir klar ist, dass eine Iteration eben kein kleiner Wasserfall ist? Wenn innerhalb eines Scrum-&quot;Sprints&quot; Konzept, Design, IT und Tester alle gleichzeitig loslaufen, dann hast du in einer zweiw&ouml;chigen Iteration in der Regel nach einem oder zwei Tagen das erste funktionierende Feature. In einem zweiw&ouml;chigen Wasserfall h&auml;ttest du das aber erst nach ca. einer Woche.

Wer Iterationen zu kleinen Wasserf&auml;llen macht, vergibt sich sehr viele Vorteil agiler Entwicklung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fragen, die du stellst, sind die geradezu klassischen, die Scrum-Propaganden wie mir immer gestellt werden. Aber im einzelnen.</p>
<p>&#8220;L&auml;ge man v&ouml;llig falsch mit der Aussage, dass Scrum nur bei Teams mit erfahrenen Entwicklern belastbare Zeitabsch&auml;tzungen erlaubt?&#8221;<br />
Nein. Und man l&auml;ge nicht v&ouml;llig falsch mit der Aussage, dass jedes beliebige Projektvorgehen nur bei Teams mit erfahrenen Entwicklern belastbare Zeitaussagen erlaubt. Jeder Mensch kann nur aufgrund von Erfahrung sch&auml;tzen. Wenn er die nicht hat, wird seine Sch&auml;tzung schlechter, in Scrum wie im Wasserfall. Einziger Unterschied: Scrum erm&ouml;glicht es, schneller zu lernen, n&auml;mlich &uuml;ber Iterationen hinweg, manchmal sogar schon &uuml;ber Tage, aber nicht erst &uuml;ber ganze Projekte.</p>
<p>&#8220;In dem klassischen Projektmanagement-Modell erstellt man zun&auml;chst die Work Breakdown-Structure, wo man das Projekt aufteilt in kleine Einheiten, die ein einzelner Entwickler in einem &uuml;berschaubaren Zeitrahmen bew&auml;ltigen kann. Wie lange er daf&uuml;r braucht, sch&auml;tzt der Entwickler selber und muss sich daher zun&auml;chst damit auseinandersetzen, was er genau tun muss, um das Ziel zu erreichen.&#8221;<br />
Das ist in Scrum fast exakt genauso. Zwei Unterschiede: Es gibt keine Work-Breakdown-Structure, die in Scrum durch das Product Backlog und das Scrum Board ersetzt wird. Und ToDos werden nicht f&uuml;r das ganze Projekt vorab erstellt, sondern nur f&uuml;r die anstehende Iteration, und ihre Zuordnung zu Personen wird erst endg&uuml;ltig festgelegt, wenn die Aufgabe konkret ansteht.</p>
<p>&#8220;In Deiner Aussage wird anhand der Ergebnisse einer Iteration auf die L&auml;nge folgender Iterationen geschlossen&#8230;&#8221;<br />
Die Iteration ist eine Feedbackschleife. Das hei&szlig;t sie ersetzt nicht die Sch&auml;tzung, sondern sie erm&ouml;glicht ihre Optimierung w&auml;hrend der Projektlaufzeit. Sch&auml;tzungen gibt es also auch Scrum.</p>
<p>&#8220;&#8230;aber wer wei&szlig; denn, ob sich in einer Iteration ein Feature befindet, das vielleicht doch sehr viel aufw&auml;ndiger ist?&#8221;<br />
Wenn du meinst, dass sich ein Feature w&auml;hrend der Iteration aufw&auml;ndiger herausstellt als gedacht: Das kann passieren, aber das kann auch im Wasserfall passieren.<br />
Wenn du irgendwie den Eindruck hast, in Scrum w&uuml;rden nicht alle Features vorab gesch&auml;tzt: Dieser Eindruck ist falsch. Selbstverst&auml;ndlich m&uuml;ssen alle Eintr&auml;ge des Product Backlogs gesch&auml;tzt sein, typischerweise in Punkten, um mindestens ihre relative Gr&ouml;&szlig;e zu kennen. Es wird ja nicht immer die gleiche Zahl von Features in eine Iteration gepackt, sondern die gleiche Zahl von Punkten (bspw. Story Points).</p>
<p>&#8220;mich st&ouml;rt ist allein die Aussage, dass das alles neu sei&#8230;&#8221;<br />
Das sagt kein ernstzunehmender Scrumverteidiger. Aber Scrum folgt v&ouml;llig anderen Paradigmen als Wasserfall, sprich, es r&uuml;ckt ganz andere Kompetenzen und Verpflichtungnen in den Vordergrund.</p>
<p>&#8220;denn viele Punkte in Scrum sollten auch bei anderen Modellen l&auml;ngst befolgt werden&#8230;&#8221;<br />
&#8216;Sollten&#8217; ist richtig. Dass sie es aber oft nicht werden, das liegt eben daran, dass andere Methoden diese Punkte nicht fordern, sondern dass der PM sie noch daneben stellen muss.</p>
<p>&#8220;&#8230;sei es die Kundeneinbindung&#8230;&#8221;<br />
Ein zentraler Punkt! Zweiw&ouml;chentliche Abnahmen vorf&uuml;hrbarer Produktteile sind einfach ein unschlagbares Werkzeug zur Kundeneinbindung. Wie viel Konzeptpr&auml;sentationen habe ich im Leben gemacht und entweder gelangweilte Gesichter oder oberschlaue Bemerkungen geh&ouml;rt, mit denen ein goldenes Schleifchen um ein hinreichend konzipiertes Feature gebunden werden sollte? Sowas passiert in einer Sprint-Demo mit einem &#8220;potentially shippable product&#8221; einfach nicht. </p>
<p>&#8220;die freie Wahl des Entwicklungsansatzes&#8221;<br />
Das ist nun tats&auml;chlich kein besonderer Punkt der Scrum-Philosophie. Allerdings w&uuml;rde es schwierig werden, in einem Wasserfall-Projekt Extreme Programming einzusetzen.</p>
<p>&#8220;aber auch der Launch einer Minimal-Version und darauf aufbauende Releases.&#8221;<br />
Da widerspreche ich wie bei der Kundeneinbindung. Der Kunde versucht im Wasserfall immer, in der Konzeptphase soviel Leistung wie m&ouml;glich in eine Minimalversion zu dr&uuml;cken. Wenn du aber nach zwei Monaten die vierte funktionierende Produktversion hast (nat&uuml;rlich nciht mit allen Features), und dem Kunden klarmachst, dass er diese Version binnen sehr kurzer Zeit in Betrieb nehmen k&ouml;nnte, dann f&auml;llt ihm eine positive Antwort einfach viel leichter.</p>
<p>Und ganz zum Schluss auch noch dein letzter Punkt: &#8220;So gesehen habe ich auch schon Scrum genutzt, nur dass der Durchlauf des Wasserfall-Modells eine Iteration war.&#8221;<br />
Ich gehe davon aus, dass dir klar ist, dass eine Iteration eben kein kleiner Wasserfall ist? Wenn innerhalb eines Scrum-&#8221;Sprints&#8221; Konzept, Design, IT und Tester alle gleichzeitig loslaufen, dann hast du in einer zweiw&ouml;chigen Iteration in der Regel nach einem oder zwei Tagen das erste funktionierende Feature. In einem zweiw&ouml;chigen Wasserfall h&auml;ttest du das aber erst nach ca. einer Woche.</p>
<p>Wer Iterationen zu kleinen Wasserf&auml;llen macht, vergibt sich sehr viele Vorteil agiler Entwicklung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Tom</title>
		<link>http://projektmanagement-definitionen.de/scrum-naechste-generation-projektmanagements/comment-page-1/#comment-2544</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 10:42:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.projektmanagement-definitionen.de/?p=442#comment-2544</guid>
		<description>Danke erst einmal f&uuml;r den langen und vor allem wichtigen Kommentar sowie f&uuml;r den Verweis auf den Harvard Business Review-Artikel, sehr interessant!

Ich freue mich, wenn es bei Deinen Kunden mit Scrum sehr gut funktioniert hat, und eventuell haben meine bisher eher nicht so guten Erfahrungen damit zu tun, dass die Scrum nutzenden Entwickler weniger Programmiererfahrung hatten und sich deswegen komplett versch&auml;tzten. L&auml;ge man v&ouml;llig falsch mit der Aussage, dass Scrum nur bei Teams mit erfahrenen Entwicklern belastbare Zeitabsch&auml;tzungen erlaubt?

Mein Nachhaken ist damit begr&uuml;ndet, dass f&uuml;r mich hier logisch etwas hakt. In dem klassischen Projektmanagement-Modell erstellt man zun&auml;chst die Work Breakdown-Structure, wo man das Projekt aufteilt in kleine Einheiten, die ein einzelner Entwickler in einem &uuml;berschaubaren Zeitrahmen bew&auml;ltigen kann. Wie lange er daf&uuml;r braucht, sch&auml;tzt der Entwickler selber und muss sich daher zun&auml;chst damit auseinandersetzen, was er genau tun muss, um das Ziel zu erreichen. Ich frage meistens dann auch noch nach einem optimistischen, einem realen und einem pessimistischen Wert und nutze die PERT-Formel. Damit habe ich sehr gute Ergebnisse erzielt. In Deiner Aussage wird anhand der Ergebnisse einer Iteration auf die L&auml;nge folgender Iterationen geschlossen, aber wer wei&szlig; denn, ob sich in einer Iteration ein Feature befindet, das vielleicht doch sehr viel aufw&auml;ndiger ist?

Ich sehe Scrum &uuml;brigens keinesfalls als Frickler-Ansatz, und eine solche Duftmarke im Artikel war nicht beabsichtigt. Was mich st&ouml;rt ist allein die Aussage, dass das alles neu sei, denn viele Punkte in Scrum sollten auch bei anderen Modellen l&auml;ngst befolgt werden, sei es die Kundeneinbindung, die freie Wahl des Entwicklungsansatzes, aber auch der Launch einer Minimal-Version und darauf aufbauende Releases. So gesehen habe ich auch schon Scrum genutzt, nur dass der Durchlauf des Wasserfall-Modells eine Iteration war :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke erst einmal f&uuml;r den langen und vor allem wichtigen Kommentar sowie f&uuml;r den Verweis auf den Harvard Business Review-Artikel, sehr interessant!</p>
<p>Ich freue mich, wenn es bei Deinen Kunden mit Scrum sehr gut funktioniert hat, und eventuell haben meine bisher eher nicht so guten Erfahrungen damit zu tun, dass die Scrum nutzenden Entwickler weniger Programmiererfahrung hatten und sich deswegen komplett versch&auml;tzten. L&auml;ge man v&ouml;llig falsch mit der Aussage, dass Scrum nur bei Teams mit erfahrenen Entwicklern belastbare Zeitabsch&auml;tzungen erlaubt?</p>
<p>Mein Nachhaken ist damit begr&uuml;ndet, dass f&uuml;r mich hier logisch etwas hakt. In dem klassischen Projektmanagement-Modell erstellt man zun&auml;chst die Work Breakdown-Structure, wo man das Projekt aufteilt in kleine Einheiten, die ein einzelner Entwickler in einem &uuml;berschaubaren Zeitrahmen bew&auml;ltigen kann. Wie lange er daf&uuml;r braucht, sch&auml;tzt der Entwickler selber und muss sich daher zun&auml;chst damit auseinandersetzen, was er genau tun muss, um das Ziel zu erreichen. Ich frage meistens dann auch noch nach einem optimistischen, einem realen und einem pessimistischen Wert und nutze die PERT-Formel. Damit habe ich sehr gute Ergebnisse erzielt. In Deiner Aussage wird anhand der Ergebnisse einer Iteration auf die L&auml;nge folgender Iterationen geschlossen, aber wer wei&szlig; denn, ob sich in einer Iteration ein Feature befindet, das vielleicht doch sehr viel aufw&auml;ndiger ist?</p>
<p>Ich sehe Scrum &uuml;brigens keinesfalls als Frickler-Ansatz, und eine solche Duftmarke im Artikel war nicht beabsichtigt. Was mich st&ouml;rt ist allein die Aussage, dass das alles neu sei, denn viele Punkte in Scrum sollten auch bei anderen Modellen l&auml;ngst befolgt werden, sei es die Kundeneinbindung, die freie Wahl des Entwicklungsansatzes, aber auch der Launch einer Minimal-Version und darauf aufbauende Releases. So gesehen habe ich auch schon Scrum genutzt, nur dass der Durchlauf des Wasserfall-Modells eine Iteration war <img src='http://projektmanagement-definitionen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>By: surfguard</title>
		<link>http://projektmanagement-definitionen.de/scrum-naechste-generation-projektmanagements/comment-page-1/#comment-2543</link>
		<dc:creator>surfguard</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 08:34:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.projektmanagement-definitionen.de/?p=442#comment-2543</guid>
		<description>Hallo Tom,

ein lesenswerter Artikel, der, obwohl er doch ein bisschen danach riecht, Scrum mal nicht nur als Fricklermethode hinstellt.

Zwei Dinge m&ouml;chte ich dennoch gerne klarstellen.

Zum ersten: Die Methode Scrum wurde auf der Basis von Beobachtungen bei der Entwicklung besonders innovativer eletronischer Konsumg&uuml;ter (Kameras, Kopierer etc.) entwickelt. Scrum kommt also keineswegs aus der IT-Welt, sondern aus der Konsumg&uuml;terwelt der 80er Jahre: http://apln-richmond.pbworks.com/f/New+New+Prod+Devel+Game.pdf

Das alleine sollte schon klarmachen, dass die Prinzipien von Scrum sehr wohl zur Herstellung physikalischer Artefakte geeignet sind, auch wenn das nicht die Hauptdom&auml;ne ist.

Aber ein wirklich schlimmes Ger&uuml;cht &uuml;ber Scrum verbreitet dein Artikel wie viele andere: Scrum-Projekte zeichnen sich keineswegs dadurch aus, dass man nicht sagen kann oder (der Unterstellung nach) will, wann sie enden. Zu Beginn eines Scrum-Projekts kann man eine genauso gute oder schlechte Sch&auml;tzung &uuml;ber die Gesamtdauer des Projekts machen wie vor einem Wasserfall-Projekt, wann es enden wird. Und man sollte das auch tun. Scrum liefert w&auml;hrend des Projekts dann aber &uuml;ber die Iterationsergebnisse die M&ouml;glichkeit, die Gesamtsch&auml;tzung zu konkretisieren. Und das ist eine M&ouml;glichkeit, die in einem Wasserfallprojekt nicht einmal existiert. 

Warum? Weil im Wasserfall immer T&auml;tigkeiten in der Zukunft liegen, die man in dieser Art im Projekt noch nicht durchgef&uuml;hrt hat, w&auml;hrend die Iterationen von Scrum untereinander relativ &auml;hnlich sind. Ich kann also aus der Menge von Produktfeatures, die ich in Iteration 1-4 hergestellt habe, auf die Menge der Iterationen 5-n schlie&szlig;en, weil mindestens die Arbeitsweise und die beteiligten Personen gleich sind und immer durch alle Produktschichten hindurch implementiert wird. Aus der Dauer der Wasserfall-Konzeption kann ich dagegen nur sehr indirekt auf die Dauer der Implementierung schlie&szlig;en. Aus der Dauer der Front-End-Konzeption nur sehr indirekt auf die Dauer der Workflow-Konzeption.

Tats&auml;chlich ist es sogar so, dass &quot;Accountability&quot; (also etwa: der Willen, sich an Versprechen messen zu lassen) in Scrum auf jeder Ebene und Zeitskala eingefordert wird, bis hinunter auf jeden einzelnen Tag. Beim Wasserfall ist die Schicksalsergebenheit der Beteiligten viel gr&ouml;&szlig;er. Meine Kunden f&uuml;hlten sich in Scrum-Projekten deshalb immer besser als in Wasserfall-Projekten. (Und die Ergebnisse waren auch besser.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Tom,</p>
<p>ein lesenswerter Artikel, der, obwohl er doch ein bisschen danach riecht, Scrum mal nicht nur als Fricklermethode hinstellt.</p>
<p>Zwei Dinge m&ouml;chte ich dennoch gerne klarstellen.</p>
<p>Zum ersten: Die Methode Scrum wurde auf der Basis von Beobachtungen bei der Entwicklung besonders innovativer eletronischer Konsumg&uuml;ter (Kameras, Kopierer etc.) entwickelt. Scrum kommt also keineswegs aus der IT-Welt, sondern aus der Konsumg&uuml;terwelt der 80er Jahre: <a href="http://apln-richmond.pbworks.com/f/New+New+Prod+Devel+Game.pdf" rel="nofollow">http://apln-richmond.pbworks.com/f/New+New+Prod+Devel+Game.pdf</a></p>
<p>Das alleine sollte schon klarmachen, dass die Prinzipien von Scrum sehr wohl zur Herstellung physikalischer Artefakte geeignet sind, auch wenn das nicht die Hauptdom&auml;ne ist.</p>
<p>Aber ein wirklich schlimmes Ger&uuml;cht &uuml;ber Scrum verbreitet dein Artikel wie viele andere: Scrum-Projekte zeichnen sich keineswegs dadurch aus, dass man nicht sagen kann oder (der Unterstellung nach) will, wann sie enden. Zu Beginn eines Scrum-Projekts kann man eine genauso gute oder schlechte Sch&auml;tzung &uuml;ber die Gesamtdauer des Projekts machen wie vor einem Wasserfall-Projekt, wann es enden wird. Und man sollte das auch tun. Scrum liefert w&auml;hrend des Projekts dann aber &uuml;ber die Iterationsergebnisse die M&ouml;glichkeit, die Gesamtsch&auml;tzung zu konkretisieren. Und das ist eine M&ouml;glichkeit, die in einem Wasserfallprojekt nicht einmal existiert. </p>
<p>Warum? Weil im Wasserfall immer T&auml;tigkeiten in der Zukunft liegen, die man in dieser Art im Projekt noch nicht durchgef&uuml;hrt hat, w&auml;hrend die Iterationen von Scrum untereinander relativ &auml;hnlich sind. Ich kann also aus der Menge von Produktfeatures, die ich in Iteration 1-4 hergestellt habe, auf die Menge der Iterationen 5-n schlie&szlig;en, weil mindestens die Arbeitsweise und die beteiligten Personen gleich sind und immer durch alle Produktschichten hindurch implementiert wird. Aus der Dauer der Wasserfall-Konzeption kann ich dagegen nur sehr indirekt auf die Dauer der Implementierung schlie&szlig;en. Aus der Dauer der Front-End-Konzeption nur sehr indirekt auf die Dauer der Workflow-Konzeption.</p>
<p>Tats&auml;chlich ist es sogar so, dass &#8220;Accountability&#8221; (also etwa: der Willen, sich an Versprechen messen zu lassen) in Scrum auf jeder Ebene und Zeitskala eingefordert wird, bis hinunter auf jeden einzelnen Tag. Beim Wasserfall ist die Schicksalsergebenheit der Beteiligten viel gr&ouml;&szlig;er. Meine Kunden f&uuml;hlten sich in Scrum-Projekten deshalb immer besser als in Wasserfall-Projekten. (Und die Ergebnisse waren auch besser.)</p>
]]></content:encoded>
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